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Wie an Weihnachten versprochen, gibt es zum neuen Jahr wieder etwas mehr zu lesen. Und der Beginn eines neuen Jahres ist auch immer wieder eine perfekte Gelegenheit, um kurz zurückzublicken sowie Pläne für die Zukunft zu schmieden. Also lasst uns in diesem Freyer-Funk direkt mal damit starten, das abgelaufene Jahr zusammenzufassen.
Und hui! Das war ganz schön ereignisreich im Freyer-Tal. 2025 begann mit einem schönen Gastauftritt beim Ole in der Teloy-Mühle in Meerbusch. Der schönen Erfahrung folgte jedoch direkt eine böse Überraschung: Alle meine neueren Releases sind von jetzt auf gleich verschwunden. Das hat mich mal wieder daran erinnert, dass wir uns auf gefährliches Terrain begeben, wenn wir uns zu sehr auf gewisse Technik-Konzerne verlassen (Nur ein Beispiel zum Thema Spotify). Mittlerweile sind alle Veröffentlichungen wieder zurück bei allen Streaming-Diensten, doch diese Erfahrung hat eine spätere Entscheidung maßgeblich beeinflusst.
Foto von Cora Stern
Denn zu Oktober habe ich meine Konten bei Facebook und Instagram gelöscht. Bislang fühlt sich das auch noch immer nach der richtigen Entscheidung an und in den folgenden Wochen und Monaten wurde ich auf Konzerten immer wieder darauf angesprochen und zu dem Schritt beglückwünscht. Es drängt sich mir der Eindruck auf, dass nur wenige lokale Kunstschaffende eigentlich Lust auf den Meta-Konzern haben. Doch noch ist es zu früh, hier ein Fazit zu ziehen. Das bewahre ich mir für später auf. Bis hierhin hat es mir aber deutlich mehr Luft gegeben, da ich nicht das Gefühl habe, jede Woche dringend noch einen Post absetzen zu müssen. Das tut gut.
Foto von Michael Corleone
Doch zurück zu Konzerten: Dieses Jahr habe ich ein paar tolle Auftritte erleben dürfen, sodass ich gar nicht weiß, was ich als absolutes Highlight herausstellen könnte. Der ausverkaufte Support-Gig für die John Porno Punk Explosion im Pitcher war sicherlich eine einmalige Erfahrung. Das Prädikat einmalig trifft definitiv auch auf das Konzert in der Straßenbahn in Düsseldorf zu, bei dem es beim Gewackel der Bahn überraschend schwierig war, meine Effektgeräte zuverlässig an der richtigen Stelle zu treten. Aber auch die Poesiepause beim Johannes-Rau-Gymnasium in Wuppertal, bei der ich den Unterricht einiger Stufen mit meiner Musik unterbrechen durfte, werde ich noch lange in Erinnerung behalten. Nicht zuletzt war da noch das allerletzte Konzert des C@fe-42 in Gelsenkirchen, in dem ich so viele schöne Veranstaltungen erleben durfte. Eine Ära ist zu Ende gegangen und ich bin stolz und dankbar, beim Abschiedskonzert eine Rolle gespielt haben zu dürfen.
Letztes C@fe-42-Konzert am 16.08.2025 - Foto von Metalbluemchen Photography
Und obwohl ich für 2025 eigentlich noch ein wenig mehr Songwriting und Recording vorgesehen hatte, muss ich attestieren: Das war ein gutes und schönes Jahr, das mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ob und wie sich das bei den Streaming- und Verkaufszahlen ausgewirkt hat, seht ihr wie immer weiter unten.
Ich danke euch allen dafür, dass ihr meinen Freyer-Funk 2025 so aufmerksam gelesen habt und ihr mir auch immer wieder Feedback gebt. Auch wenn es zeitlich nicht immer leicht ist, so habe ich immer Spaß daran, diese Zeilen hier zu schreiben und euch auf dem Laufenden zu halten. Gerade nach meinem Social-Media-Ausstieg wertschätze ich diese direkte Art der Kommunikation zwischen uns noch mehr.
Und natürlich auch Danke an alle, die bei meinen Konzerten waren, meine Musik gehört, oder mich auf ihre Veranstaltungen eingeladen haben. Das wiederholen wir 2026 noch mal! Wie genau, das werden wir noch sehen. Am 21.03.2026 spiele ich schon mal in Meerbusch. Das wäre doch ein schöner Termin, um sich wiederzusehen.
Liebe Grüße und euch ein frohes neues Jahr Evan |